Starting a Business – My Sale Strategies: Flea Market

 

Today I went to a little flea market with two different goals in mind: firstly, of course to sell some of my old clothes and secondly, to promote my little blog and make some people aware that it exists.

I got there with the intention that I know nothing of how to sell at the flea market and to develop strategies how to increase my sells and have happy customers.

Here are my ground rules that I developed after visiting and selling at the market. If you want to gain knowledge in regards of how to sell when directly communicating with the customer, you can follow this guideline that I developed after my experiences:

PRICES

I googled some of my items and for how much you can sell them online and oriented myself on that for developing my prices. Sometimes, it was not possible to find a yardstick, then I trusted my gut.

Clothes: When it comes to clothing, I use different price categories and allocate them accordingly.

Individual items: When I have individual or very expensive items (for instance jewelry), I give it another thought on how to price it separately.

Have a rule for how much you want to go down with the price when negotiating with the customer. This is part of a flea market and kind of fun, too.

TIMING

My means of transportation was a bicycle with a huge (and funny looking) backpack and it had one advantage: I did not have to stand in the queue with all the cars. The disadvantage was that I could not bring that much. Anyway, my tip here is: come early! You will get the best booth. When it is too sunny, make sure the booth is in the shadows. I was standing there in 27°C and it was definitely too hot. Learn from my mistake and make yourself comfortable in the shadows.

DESIGN

The most important thing (despite the item itself) when selling directly to the customer is the presentation. Here are some tips that I can give you that worked for me:

Everything should be sorteduncluttered and clean; your customer wants to come and see your beautiful items immediately.

Some items to support the presentation of your items are:

  • a mirror and bags for the customer
  • for jewelry: jewelry stand or box 
  • for clothes: clothes rail
  • digging box: there is one exception when it comes to the sorted presentation: your diggingbox. Chose items with a low price category for this box and put a big visible sign on the box. Leave it to the customers to rifle through your chosen items. The box usually is a good point of attraction.

Differentiate yourself by designing beautiful signs. On pinterest.com you can find beautiful printable patterns. Label it with an edding pen and if you are really serious about it you can laminate and use it in the future (cue sustainability).By having beautiful signs you create a great atmosphere and the customer feels initially drawn to your booth. Hence, you have a little competitive advantage. You could also bring some music if this is allowed.

When writing your price tags, it is recommendable occasionally to add a little extra information. I had a bracelet designed by Nike. I wrote it additionally on the tag and the customers loved the bracelet. Here and there, it is worth the effort.

Dress yourself up! You represent your offered goods. I would rather buy from someone whose style I find beautiful.

STRATEGIES

While selling, be kind! It may be an obvious point but it makes a huge difference if you are interested in the customer and talk accordingly. Every customer is different. You have to have kind of an intuition on how to act/ react while negotiating prices and talking to the customer. Every customer is different and you need to have a little bit empathy and follow your inner intuition in regard to that. By the way: kindness always works everywhere, not only on the flea market.

A possible option: bake some brownies, cut them into chunks and offer them as freebies when a customer buys something. This definitely draws attention to your booth and it would definitely attract me (tip: make a sign for this).

When promoting your blog/ business by giving prepared flyers (etc.): choose the right target group. A lot of market visitors were men, searching for tools. It wouldn’t have made sense to give them my flyers. Trust your gut when deciding on who to ‘sell your business idea’ to. You can do this!

ATTITUDE
Be confident while negotiating! You prepared for the prices, they are vaild and stick to it.

In the end, I just have this advice: don’t stress yourself out! I, myself, broke half of my rules on various occassions. The most important thing is that you have fun!

LAST WORDS

I have to say that I was surprised by the friendliness of the other sellers. There was no hard competition, we felt more like a group of people who supported each other. My neighbor seller offered me immediately something to sit down, gave me some advice on how to sell best and we had a great talk. I also enjoyed the conversations with the customers a lot and it made me happy seeing them happy after a sale.
Moreover, because of the fact that I had such a little booth I did not have to pay any fees.
All in all, I had an enjoyable experience and learned a lot.

PS: I spend all my money on food afterwards. Who is familiar with the situation?

 

 


 

DEUTSCH:

Heute bin ich auf einen Flohmarkt gefahren mit zweierlei Absichten: zum Einen um einen Teil meiner Kleidung zu verkaufen und zum Anderen um ein wenig auf meinen Blog aufmerksam zu machen.

Ich wusste bisher fast nichts über den Verkauf auf einem Flohmarkt (Ablauf und Strategien) und wie ich am besten die Kunden glücklich mache.

Folgend findet ihr meine Grundregeln, die ich nach dem Besuch und Verkauf auf dem Markt kreiert habe. Wenn ihr Interesse habt, Zusatzwissen bezüglich Verkaufen beim direkten Kommunizieren mit dem Kunden zu erlangen, könnt ihr folgenden Leitfaden nutzen:

PRICES

Ich habe Teile meiner Artikel gegoogelt, um einen ungefähren Maßstab zu erhalten. Wenn ich keinen gefunden habe, habe ich meinem Gefühl beim Setzen der Preise vertraut.

Kleidung: Kleidung habe ich in verschiedenen Preiskategorien eingeteilt.

ausgewählte Einzelteile: Bei individuellen oder sehr teuren Artikeln (wie z.B. Schmuck) habe ich für jedes Stück Einzelpreise festgelegt.

Am besten ist es, wenn du eine Regel hast, für wie viel du mit dem Preis hinabgehen möchtest beim Verhandeln der Preise mit dem Kunden. Dies ist Teil des Flohmarkt-Prozesses und macht auch gewissen Spaß .

ZEIT

Ich kam mit einem Fahrrad und einem riesigen Rucksack. Dies hatte einen Vorteil: Ich musste nicht mit den Autos in einer Warteschlange stehen. Der Nachteil war, dass ich nicht so viel mitnehmen konnte. Mein Tipp an euch: Kommt früh! Ihr werdet den besten Stand erhalten. Wenn es zu sonnig ist, sucht euch einen Platz im Schatten. An meinem Verkaufstag waren 27°C und das war definitiv zu heiß für mich. Lernt aus meinem Fehler und macht es euch gemütlich im Schatten.

DESIGN

Das Wichtigste meiner Meinung nach (neben dem Artikel selbst) während des Verkaufs an den Kunden ist die Präsentation. Hier sind einige Tipps, die ich euch geben kann, die für mich funktioniert haben:

Alles sollte sauber, sortiert und übersichtlich arrangiert sein. Der Kunde möchte sofort einen Überblick über deine Artikel haben.

Unterstützende Möglichkeiten für eine gute Präsentation:

  • ein Spiegel und Tüten für die Kunden
  • für Schmuck: Schmuckstand oder –box
  • für Kleidung: Kleiderstange
  • Wühlkiste: es gibt eine Ausnameregel bzgl. der Ordnung: deine Wühlkiste. Wähle ein paar Artikel mit einer niedrigen Preiskategorie und hefte ein sichtbares Schild daran. Die Kiste ist meistens ein guter Anziehungspunkt für Kunden.

Hebe dich ab, indem du wunderschöne Schilder mitbringst.

Auf pinterest.com findest du tolle Printmöglichkeiten. Drucke sie aus und beschrifte sie mit dem Edding. Und wenn es dir ganz ernst ist, kannst du die Schilder laminieren und in der Zukunft wiederverwenden (Stichwort Nachhaltigkeit). Durch die schönen Schilder kreierst du eine tolle Atmosphäre und der Kunde fühlt sich zu deinem Stand hingezogen. Dadurch hast du einen kleinen Wettbewerbsvorteil. Wenn es erlaubt ist, kannst du auch Musik mitbringen.

Beim Schreiben deiner Preisschilder ist es ratsam, manchmal etwas Zusatzinformationen zum Artikel zu geben. Ich hatte ein Armband, das von Nike designed wurde. Dies habe ich zusätzlich auf das Preisschild geschrieben und die Kunden haben das Armband geliebt. Bei einigen ausgewählten Artikeln macht der Aufwand Sinn.

Zieh dich nett an! Du repräsentierst deine angebotene Ware. Ich würde lieber von jemandem kaufen, dessen Stil mir auch gefällt.

VERKAUFSSTRATEGIEN

Grundregel: Wenn du verkaufst: sei nett! Das ist vielleicht ein offensichtlicher Punkt, aber es macht einen großen Unterschied, wenn du Interesse beim Kunden zeigst und dich dementsprechend mit ihm unterhältst. Jeder Mensch ist anders. Man sollte einen gewissen Grad an Empathie haben und seiner Intuition folgen in der Konversation. By the way: Nettigkeit hilft immer, nicht nur auf dem Flohmarkt.

Eine mögliche Option: backe Brownies, zerschneide sie in kleine Stücke und biete sie als kostenlose Geschenke bei Kauf eines Artikels an. Das zieht definitiv Kunden an und ich würde definitiv zum Stand kommen. Tipp: Bereite ein Schild dafür vor!

Wenn du deinen Blog/ Business promoten möchtest: wähle die richtige Zielgruppe. Viele Marktbesucher waren Männer auf der Suche nach Werkzeugen. Es hätte keinen Sinn gemacht, diesen meine Flyer zu geben. Vertraue auf dein Gefühl bei der Entscheidung, wer zu deiner Zielgruppe passt.

EINSTELLUNG

Sei selbstbewusst! Du hast gut recherchiert bei den Preisen! Sie sind berechtigt und bleib dabei!

Zum Schluss habe ich nur noch diesen Tipp: Stresst euch nicht! Ich selbst habe teilweise schon viele der Regeln gebrochen. Das Wichtigste ist, Spaß an der Sache zu haben.

ABSCHLUSSWORT

Ich muss zugeben, ich war überrascht von der Freundlichkeit der anderen Verkäufer. Meine Verkaufsnachbarin hat mir sofort Sitzmöglichkeiten angeboten, Verkaufstipps gegeben und wir haben uns toll unterhalten. Zudem habe ich die Konversationen mit den Kunden genossen un es hat mich glücklich gemacht, die zufriedenen Kunden nach einem Kauf zu sehen.
Dazu kam, dass mir die Standmiete erlassen wurde, weil ich so einen kleinen Stand hatte.
Insgesamt hatte ich eine tolle Erfahrung und habe viel gelernt.

PS: Danach habe ich das verdiente Geld für Essen ausgegeben. Wer kennt die Situation?

 

 


 

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